Was kostet SEO?
Einen Festpreis für SEO gibt es nicht, weil jede Website von einem anderen Stand ausgeht. Mindestpakete gibt es bei uns für SEO ebenfalls nicht. Den Umfang legen wir je Projekt fest. Die Kosten lassen sich trotzdem als Stunden mal Stundensatz rechnen. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate zum Monatsende, für eine Testphase ist nach Absprache eine kürzere Frist möglich.
Eine Testphase unter drei Monaten ist für SEO allerdings wenig aussagekräftig. SEO ist ein Marathon, neue Inhalte und technische Verbesserungen wirken nach unserer Erfahrung meist erst nach einigen Monaten. Wer schnelle Ergebnisse braucht, setzt besser auf Suchmaschinenwerbung (SEA). Was dort anfällt, zeigt der Artikel zu den Google-Ads-Kosten.
| Bereich | Stundensatz bei Rheinwunder | Typische Aufgaben |
|---|---|---|
| Technisches SEO | 150 € | Crawling, Indexierung, Ladezeit, strukturierte Daten, Weiterleitungen |
| Content | 120 € | Keyword-Analyse, Themenplanung, Texte, Pflege bestehender Inhalte |
Die Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer. Zum Vergleich: Evergreen Media nennt für Agenturen 150 bis 300 € pro Stunde, Columbus Interactive 100 bis 200 € und Netgrade 90 bis 200 €. Die Werte stammen von einzelnen Agenturen und sind deshalb nur ein Anhaltspunkt.
Um ein Angebot einzuordnen, teilen Sie den Preis durch den Stundensatz der Agentur. Dann sehen Sie, wie viele Stunden dahinterstehen sollten.
SEO gilt oft als „kostenloser“ Kanal, weil für Besuche aus der organischen Suche keine Klickkosten anfallen. Um SEO mit bezahlten Kanälen zu vergleichen, legen Sie deshalb die Agenturkosten auf die Ergebnisse um. Teilen Sie die monatlichen Kosten durch die Anfragen aus der organischen Suche, erhalten Sie den Cost per Lead (CPL), durch die Bestellungen den Cost per Order (CPO), auch Cost per Sale genannt. Ein Beispiel mit angenommenen Werten: 900 € Agenturkosten im Monat und 30 Anfragen ergeben einen CPL von 30 €. Diesen Wert können Sie direkt neben den CPA Ihrer Google-Ads-Kampagnen stellen. Weil SEO verzögert wirkt, rechnen Sie dabei am besten über mehrere Monate.
Wovon der Aufwand abhängt
Der Stundensatz sagt wenig, solange der Umfang offen ist. Diese Punkte bestimmen den Umfang am stärksten:
- Größe der Website: Ein Shop mit vielen Kategorien braucht andere Prüfungen als eine Website mit 30 Seiten.
- Technischer Zustand: Fehler bei Indexierung, Weiterleitungen oder Ladezeit müssen oft zuerst behoben werden.
- Wettbewerb: Bei umkämpften Suchbegriffen braucht es mehr Inhalte und mehr Zeit als in einer Nische.
- Inhalte: Vorhandene Texte lassen sich überarbeiten, fehlende müssen neu entstehen.
- Umsetzung: Es macht einen Unterschied, ob wir selbst im System arbeiten oder Ihr Team die Empfehlungen umsetzt.
- Märkte und Sprachen: Jedes weitere Land erhöht den Aufwand für Inhalte und Technik.
Abrechnungsmodelle im Vergleich
| Modell | Passt für | Darauf sollten Sie achten |
|---|---|---|
| Einmaliges Projekt | Audit, Konzept oder Relaunch-Begleitung | Klarer Umfang und klares Ergebnis, danach endet die Arbeit |
| Monatliche Betreuung | Laufende Optimierung und Inhalte | Stundenzahl, Aufgaben und Berichte sollten festgelegt sein |
| Beratung nach Aufwand | Teams, die selbst umsetzen | Abrechnung nach tatsächlichen Stunden, Umsetzung bleibt bei Ihnen |
| Erfolgsabhängig | Selten sinnvoll | Rankings hängen auch von Google und vom Wettbewerb ab, und Kennzahlen lassen sich verschieden auslegen |
Für den Einstieg eignet sich oft eine SEO-Analyse. Sie zeigt, welche Arbeiten für Ihre Website überhaupt nötig sind, und macht Angebote vergleichbar.
Drei typische Ausgangslagen
Wo die Stunden hingehen, unterscheidet sich je nach Website deutlich:
- Lokaler Dienstleister: Wenige Seiten, dafür Standortseiten, Google-Unternehmensprofil und Bewertungen. Der Aufwand liegt meist bei Inhalten und lokalen Signalen.
- Online-Shop: Viele Kategorien und Produkte. Der Aufwand liegt bei Technik, Filterseiten, strukturierten Daten und Kategorietexten.
- B2B-Unternehmen vor einem Relaunch: Der Aufwand liegt bei Weiterleitungen, der Sicherung bestehender Rankings und Inhalten für lange Entscheidungswege.
Woran Sie ein schwaches Angebot erkennen
- Rankinggarantie: Niemand kann eine bestimmte Platzierung zusagen, auch wir nicht.
- Pakete ohne Analyse: Ohne Blick auf Ihre Website lässt sich der Aufwand nicht seriös einschätzen.
- Unklare Leistung: Es sollte feststehen, was im Monat passiert und wer es umsetzt.
- Linkpakete: Gekaufte Links verstoßen gegen Googles Spam-Richtlinien und können Ihrer Website schaden.
- Keine Berichte: Sie sollten sehen können, was gemacht wurde und wie sich Sichtbarkeit und Anfragen entwickeln.
