SEO-Relaunch-Betreuung: Sichtbarkeit beim Relaunch sichern

  • Anforderungskatalog für Agentur, Entwicklung und Redaktion
  • Weiterleitungsplan für jede URL mit Rankings und Traffic
  • Staging-Check, Livegang-Begleitung und Monitoring danach
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SEO gehört in die Planung

In vielen Projekten ist unklar, wer für SEO verantwortlich ist. Die Technik hält es für ein Redaktionsthema, die Redaktion für eine technische Aufgabe. Wir bringen die Anforderungen früh ein, solange sie sich ohne Mehrkosten umsetzen lassen.

Nachbessern kostet ein Vielfaches

Unsere Faustregel aus vielen Projekten: Eine SEO-Anforderung, die nach dem Livegang nachgerüstet wird, kostet rund das Dreifache. Manche Entscheidungen, etwa zur URL-Struktur oder zum Rendering, lassen sich später nur mit viel Zeit und Aufwand korrigieren.

SEO ist die Grundlage für GEO

KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini und Claude greifen auf Suchindizes und auf Ihre Website zu. Was Google nach dem Relaunch nicht mehr findet, fehlt auch in KI-Antworten. Deshalb prüfen wir beides zusammen, klassische Suche und GEO.

Bestandsaufnahme

Wir erfassen, was Ihre Website heute leistet: Rankings, Traffic, Backlinks und Conversions je URL. So ist klar, welche Seiten den Relaunch unbedingt überstehen müssen. Grundlage ist eine SEO-Analyse des aktuellen Stands.

Anforderungskatalog

Ein verbindliches Dokument für Entwicklung, Design, Konzeption und Redaktion. Jede Anforderung ist begründet und in fünf Stufen priorisiert, von unverzichtbar bis nachrüstbar. Der Katalog deckt Hosting, Indexierung, Rendering, Seitenstruktur, strukturierte Daten und redaktionelle Vorgaben ab.

URL-Mapping und Weiterleitungen

Jede alte URL bekommt ein passendes Ziel. Dafür führen wir alle Quellen zusammen: Crawl der alten Website, Google Search Console, Webanalyse, SISTRIX und Backlink-Daten. Das Ergebnis ist eine Weiterleitungstabelle, die Ihre Technik direkt einspielen kann.

Staging-Check

Vor dem Livegang prüfen wir die neue Website auf der Testumgebung: Statuscodes, Canonicals, hreflang, interne Verlinkung, Seitentitel, strukturierte Daten, Ladezeiten und Rendering. Was auf einer Staging-Umgebung normal ist, etwa ein Passwortschutz oder noindex, trennen wir von echten Fehlern.

Livegang-Begleitung

Am Tag des Livegangs testen wir die Weiterleitungen, die robots.txt, die XML-Sitemap und die Indexierbarkeit. Neben der neuen XML-Sitemap reichen wir in der Google Search Console eine zweite Sitemap mit den alten URLs ein. So ruft Google die geänderten Adressen schneller ab, folgt den Weiterleitungen und aktualisiert seinen Index zügig. Das Crawling beobachten wir von Anfang an.

Monitoring nach dem Relaunch

In den ersten Wochen prüfen wir Sichtbarkeit, Indexabdeckung, Fehlerseiten und Ladezeiten in kurzen Abständen. Abweichungen melden wir mit konkreten Korrekturen an Ihre Technik, möglichst bevor sie sich auf Rankings auswirken.

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Kick-off

Wir klären Ziele, Zeitplan, Beteiligte und den Umfang des Relaunchs: Design, CMS, Domain, Struktur, Sprachen.

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Bestandsaufnahme

Wir crawlen die alte Website, werten Rankings, Traffic und Backlinks aus und legen die Ausgangswerte fest, an denen wir den Relaunch später messen.

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Anforderungskatalog

Wir übergeben den Katalog und gehen ihn mit allen Beteiligten durch. Offene Fragen der Entwicklung beantworten wir während der Umsetzung.

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URL-Mapping

Sobald die neue Struktur steht, ordnen wir jede alte URL einer neuen zu: idealerweise über Regeln (Regex) für ganze Verzeichnisse und URL-Muster, den Rest einzeln in einer Zuordnungstabelle. Für wichtige Seiten ohne Entsprechung empfehlen wir, den Inhalt in die neue Website zu übernehmen.

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Staging-Check

Wir prüfen die Testumgebung und liefern eine priorisierte Fehlerliste mit Links zu den betroffenen Seiten. Nach den Korrekturen prüfen wir erneut.

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Livegang und Monitoring

Wir begleiten den Livegang, testen alle Weiterleitungen und beobachten die Website in den Wochen danach. Am Ende steht ein Abgleich mit den Ausgangswerten.



 Ihr Relaunch steht an 

Wissen Sie, welche Ihrer Seiten den Traffic bringen?

Wir zeigen Ihnen, welche URLs, Rankings und Links Sie beim Relaunch schützen müssen.


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 SEO und GEO beim Relaunch 

Worauf Sie für Google und für KI-Suche achten müssen

Viele Anforderungen gelten für die klassische Suche und für KI-Systeme gleichermaßen. Einige kommen für GEO hinzu. Die wichtigsten Punkte:

  • Weiterleitungen: Jede alte URL wird dauerhaft per 301 auf ihr neues Ziel geleitet, ohne Ketten und nicht pauschal auf die Startseite. Das schützt Rankings und Backlinks. Auch KI-Systeme zitieren Ihre alten URLs und sollen weiter auf dem richtigen Inhalt landen.
  • Indexierung: robots.txt, XML-Sitemap, Canonicals und noindex dürfen sich nicht widersprechen. Typische Fehler sind ein Canonical auf eine weitergeleitete URL oder eine gesperrte Seite in der Sitemap.
  • Zugriff für KI-Crawler: Neue Firewalls, Bot-Schutz und robots.txt-Regeln sperren oft unbemerkt Crawler wie GPTBot oder ClaudeBot aus. Wir prüfen, ob die gewünschten Crawler die neue Website erreichen, auf Wunsch mit einer Logfile-Analyse.
  • Rendering: Inhalte, die erst per JavaScript nachgeladen werden, sieht Google verzögert. Die meisten KI-Crawler, darunter die von OpenAI, Anthropic und Perplexity, führten in einer Messung von Ende 2024 kein JavaScript aus und sehen diese Inhalte nicht. Wichtige Texte gehören deshalb ins ausgelieferte HTML. Bei JavaScript-Anwendungen, die Inhalte per Ajax nachladen, empfehlen wir Server-Side Rendering.
  • Inhalte und Fakten: Bei Relaunches werden Texte häufig unabsichtlich gekürzt, zusammengelegt oder in PDFs ausgelagert. Fehlen danach Angaben zu Leistungen, Preisen oder Standorten, antworten KI-Systeme ungenau oder falsch. Wir gleichen die Inhalte vor und nach dem Relaunch ab.
  • Strukturierte Daten: Auszeichnungen für Organisation, Produkte und Artikel gehen bei einem Systemwechsel häufig verloren oder sind danach unsauber gepflegt. Sie werden im neuen Template wieder eingebaut und vor dem Livegang validiert.
  • Ladezeit und Stabilität: Hosting, Caching und Bildformate entscheiden über die Core Web Vitals. Langsame oder fehlerhafte Serverantworten bremsen jeden Crawler.
  • Messung: Tracking und Consent werden mit umgezogen und getestet. Zusätzlich halten wir vor dem Relaunch fest, wie oft KI-Systeme Ihre Marke nennen, zum Beispiel mit einem GEO-Audit, und messen danach erneut.
 Aus der Praxis 

Typische Fehler rund um den Livegang

Die folgenden Punkte stammen aus Relaunch-Projekten, die wir begleitet haben, hier anonymisiert.

  • Lücken im Weiterleitungsplan: Bei einem Staging-Check im Jahr 2026 fehlte für 92 alte URLs ein Ziel. Die Seiten hätten nach dem Livegang einen 404-Fehler geliefert. Die Lücke wurde vor dem Livegang geschlossen. Am Tag des Livegangs führten alle 392 getesteten Weiterleitungen auf ein passendes Ziel.
  • Einstellungen aus der Testumgebung: Ein noindex oder eine gesperrte robots.txt wandert vom Staging mit auf die Live-Website. Genau das ist bei einem Livegang 2026 passiert und wurde direkt danach korrigiert. Deshalb prüfen wir am Tag des Livegangs noch einmal gezielt die Indexierbarkeit.
  • Ausgesperrter Googlebot: Bei einer Website sperrte eine IP-Sperrliste des Hosters den Googlebot aus. Die Sichtbarkeit fiel innerhalb einer Woche um rund zwei Drittel. Nach der Korrektur lag sie zwei Wochen später wieder auf dem alten Stand. Ob Crawler die Website erreichen, gehört deshalb zu jedem Hosting-Wechsel auf die Prüfliste.
  • Start ohne Server-Side Rendering: Bei einem Onlineshop sollte die neue Website ohne Server-Side Rendering live gehen. Suchmaschinen und KI-Crawler hätten statt der Produkte eine weitgehend leere Seite gesehen. Wir konnten das kurz vor dem Livegang noch verhindern.
  • Inhalte fehlen: Seiten mit guten Rankings haben in der neuen Struktur keine Entsprechung, oder ihr Text wurde stark gekürzt. Wir empfehlen dann, den Inhalt zu übernehmen, statt nur weiterzuleiten.
  • Interne Links auf alte Adressen: Menüs, Fließtexte und Canonicals verweisen noch auf alte URLs und laufen über Weiterleitungen. Das kostet Ladezeit und Crawl-Budget.
  • Sprachversionen: hreflang-Angaben zeigen auf Seiten, die es nicht mehr gibt, oder die Sprachversionen verweisen nicht gegenseitig aufeinander.
 Ergebnisse aus der Praxis 

So haben sich Relaunches entwickelt, die wir begleitet haben

Vier Beispiele aus unserer Arbeit, anonymisiert. Die Zahlen stammen aus der Google Search Console und aus SISTRIX.

  • Mittelständisches Unternehmen, Livegang im Dezember 2025: Von Juni bis September 2026 kamen 57 Prozent mehr Klicks aus der Google-Suche als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der SISTRIX-Sichtbarkeitsindex hat sich seit dem Livegang mehr als verdoppelt.
  • Privatklinik, Livegang im Februar 2026: Gesundheitsthemen zählen zu den YMYL-Themen (Your Money or Your Life), bei denen Google besonders strenge Maßstäbe anlegt. Umso wichtiger ist es, dass Fachinhalte, Arztprofile und Autorenangaben den Relaunch vollständig überstehen. Der Sichtbarkeitsindex stieg von rund 0,65 vor dem Livegang auf 1,8 Ende September 2026.
  • Onlineshop mit Wechsel des Shopsystems, Livegang im Sommer 2026: In den ersten Wochen fiel die durchschnittliche Position in der Google-Suche von rund 6 auf 8 bis 9. Nach sechs bis sieben Wochen lag sie wieder auf dem Ausgangswert, der Sichtbarkeitsindex blieb stabil. Solche Schwankungen sind normal, solange Weiterleitungen und Inhalte stimmen.
  • Fachklinik, Livegang im September 2026: In der ersten Woche nach dem Livegang lagen die Klicks aus der Google-Suche 12 Prozent über der Vorwoche.

Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Typische Fehler beim Relaunch einer Website.

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Lassen Sie uns über Ihren Relaunch sprechen

Schreiben Sie uns, was Sie planen und wann die neue Website live gehen soll. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Umfang und Ablauf.

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Ein Mann in weißem Hemd lehnt an einer Wand, neben ihm das Rheinwunder Logo
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