Die folgenden drei Beispiele stammen aus Projekten und Analysen von Rheinwunder aus dem Jahr 2026, hier anonymisiert.
Faktencheck für eine große Organisation (September 2026): Wir haben 450 KI-Antworten (150 Fragen in ChatGPT, Claude und Gemini) mit den Inhalten der Website abgeglichen. Nur 20 % waren vollständig korrekt, 37 % korrekt, aber unpräzise, 38 % teilweise falsch und 2 % falsch; die übrigen 3 % hatten keinen Bezug zur Organisation. Rund ein Drittel der Fehler ließ sich auf die eigene Website zurückführen: Informationen standen nur in PDFs, fehlten ganz oder widersprachen sich auf verschiedenen Seiten. Genau diese Stellen lassen sich beheben.
Weingut mit Onlineshop (September 2026): Bei Fragen nach dem Namen nannten die KI-Systeme das Weingut in 21 von 24 Antworten. Bei allgemeinen Fragen nach Weinempfehlungen aus der Region nur in 26 von 126, ein Wettbewerber dagegen in 59. Gemini nannte außerdem eine falsche Adresse und falsche Öffnungszeiten.
Logfile-Analyse einer stark besuchten Website (August und September 2026): In zehn Tagen zählten wir knapp 29.000 Abrufe durch ChatGPT-User, im Schnitt rund 2.900 pro Tag. Das ist eine Obergrenze, weil auch Monitoring-Tools solche Abrufe auslösen. Darunter waren alle 100 Seiten mit den meisten Google-Klicks. 15 % der Abrufe durch Claude landeten auf 404-Seiten, weil das Modell Adressen erfunden hatte. Dafür haben wir eine Weiterleitungsliste erstellt.