Google Merchant Center und Feed-Optimierung

  • Abgelehnte Produkte und Kontowarnungen beheben
  • Feeds mit Zusatzdatenquellen und Attributregeln verbessern
  • Produktdaten für Shopping, kostenlose Einträge und KI-Suche
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4,9
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Konto und Diagnose

Wir werten die Probleme in Ihrem Merchant Center aus, von Kontowarnungen bis zu einzelnen abgelehnten Produkten, und beheben die Ursachen.

Vollständige Produktdaten

Neben den Pflichtattributen ergänzen wir empfohlene Angaben wie Kategorien, Varianten, zusätzliche Bilder, Produkt-Highlights und technische Details, sofern die Daten vorliegen. Fehlen sie, beraten wir Sie, was dafür nötig ist.

Aktuelle Anforderungen

Google ändert die Spezifikation regelmäßig. Wir behalten neue Pflichtangaben, Fristen und Attribute für die KI-Suche für Sie im Blick.

 Pflichtattribute laut Google 

Was ein Produkt im Merchant Center mindestens braucht

Welche Angaben ein Produkt braucht, legt Google in der Produktdatenspezifikation fest. Die wichtigsten Pflichtattribute im Überblick:

  • id: eindeutige Artikel-ID mit höchstens 50 Zeichen. Bleibt sie gleich, bleiben auch die Verlaufsdaten erhalten.
  • title und description: Titel mit bis zu 150, Beschreibung mit bis zu 5.000 Zeichen. Mit KI erstellte Texte werden über structured_title und structured_description geliefert.
  • link und image_link: Produktseite und Hauptbild. Ab dem 31.01.2027 müssen Bilder mindestens 500 × 500 Pixel groß sein.
  • price und availability: Preis und Verfügbarkeit müssen mit Produktseite, Checkout und strukturierten Daten übereinstimmen.
  • brand: Pflicht für alle Neuprodukte außer Filmen, Büchern und Musik, höchstens 70 Zeichen.
  • gtin und mpn: Die GTIN ist dringend empfohlen, wenn der Hersteller eine vergeben hat. Die MPN ist nur Pflicht, wenn es keine GTIN gibt.
  • shipping: Versandkosten sind unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz Pflicht, auf Konto- oder Produktebene.
  • Bekleidung und Schuhe: Hier kommen unter anderem age_group, gender, color, size und item_group_id hinzu.

Merchant-Center-Check

Analyse von Konto, Datenquellen und Produkten: Kontoprobleme, abgelehnte Produkte, Warnungen und ihre Ursachen, mit Beispielen und Prioritäten.

Kontowarnung und Sperrung

Abgleich von Feed und Website, Korrektur von Richtlinienseiten, Kontaktdaten, Preisen und Versandkosten, danach ein gut vorbereiteter Überprüfungsantrag. Über die Freigabe entscheidet Google.

Abgelehnte Produkte

GTIN, Marke, MPN und identifier_exists, Abgleich von Preis und Verfügbarkeit mit Produktseite und strukturierten Daten, Bildgrößen und Versandangaben.

Feed-Optimierung

Titel und Beschreibungen, Google-Produktkategorie und Produkttyp, zusätzliche Bilder, Varianten, Produkt-Highlights, technische Details und Grundpreise.

Zusatzdatenquellen und Attributregeln

Korrekturen und Ergänzungen direkt im Merchant Center, ohne Eingriff in den Shop und vor dem Anwenden getestet.

Custom Labels und Zusatzprogramme

Custom Labels nach Marge, Saison oder Performance sowie die Datenbasis für Promotions, Produktbewertungen und lokales Inventar.

 Kontosperrung und Falschdarstellung 

Wenn Google Ihr Merchant-Center-Konto sperrt

Google prüft Merchant-Center-Konten regelmäßig. Bei einem Verstoß erhalten Sie in der Regel eine Warnung per E-Mail mit einer Frist. Wird das Problem bis dahin nicht behoben, kann das Konto gesperrt werden. Bei schwerwiegenden Verstößen sperrt Google ohne Vorwarnung. Als häufige Gründe nennt Google eine fehlende Rückgabe- und Erstattungsrichtlinie, unzureichende Kontaktdaten und Falschdarstellung (Google-Hilfe: Warnungen und Kontosperrungen).

Falschdarstellung ist besonders heikel. Bei inakzeptablen Geschäftspraktiken, koordinierten irreführenden Praktiken sowie unlauterer Preisgestaltung und Transaktionsbedingungen, etwa falschen Kontaktdaten, nicht ausgewiesenen Versand- oder Rücksendekosten oder Lockangeboten, sperrt Google ohne Vorwarnung. Konten reaktiviert Google nach eigener Aussage nur, wenn der Sachverhalt eindeutig und gut begründet ist. Bei nicht verfügbaren Angeboten, manipulierten Medien und unbewiesenen Behauptungen warnt Google mindestens sieben Tage vor einer Sperrung (Richtlinie zur Falschdarstellung).

So gehen wir vor:

  • Ursache eingrenzen: Wir werten die Hinweise im Merchant Center aus und gleichen Feed und Website ab: Firmenname, Anschrift, Telefon und E-Mail, Seiten zu Versand, Rückgabe und Datenschutz, Preise, Versandkosten und Checkout.
  • Website prüfen: Google erwartet unter anderem konsistente Unternehmensdaten, verlinkte Richtlinienseiten, keine Platzhaltertexte oder defekten Links und einen funktionierenden HTTPS-Checkout. Das prüfen wir zusammen mit technischem SEO und strukturierten Daten.
  • Überprüfung beantragen: Erst wenn alles behoben ist, beantragen wir die Überprüfung. Sie können bestätigen, dass Sie das Problem behoben haben, oder der Entscheidung widersprechen. Unter Umständen ist vorher eine Identitätsbestätigung nötig, und die Datenquelle darf nicht leer sein (Google-Hilfe: Überprüfung beantragen).
  • Wartezeit vermeiden: Nach erfolglosen Anträgen sperrt Google die Möglichkeit, eine neue Überprüfung anzufordern, für eine gewisse Zeit. Diese Sperrfrist kann sich mit jedem weiteren erfolglosen Antrag verlängern. Ein voreiliger Antrag kostet deshalb Zeit.

Ob ein Konto wieder freigegeben wird, entscheidet allein Google. Eine Freigabe können wir deshalb nicht garantieren. Wir sorgen dafür, dass Feed und Website die Anforderungen erfüllen, bevor der Antrag gestellt wird.

1

Zugang

Sie fügen uns als Nutzer in Ihrem Merchant Center hinzu und nennen uns Feed-URL, Shopsystem und gegebenenfalls Ihr Feed-Tool.

2

Diagnose

Wir werten Kontoprobleme, abgelehnte Produkte und Warnungen aus und ordnen sie nach ihrer Wirkung auf Ihre Produkte.

3

Abgleich mit der Website

Wir vergleichen Feed, Produktseiten, strukturierte Daten und Richtlinienseiten, bei Bedarf ergänzt um einen technischen SEO-Check.

4

Korrekturen

Wir setzen Korrekturen im Merchant Center, in Ihrem Feed-Tool oder gemeinsam mit Ihrer Shop-Agentur an der Quelle um.

5

Test und Übernahme

Attributregeln testen wir vor dem Anwenden. Anschließend prüfen wir, ob Google die Daten übernommen hat.

6

Monitoring

Wir beobachten Diagnose und neue Anforderungen laufend und passen den Feed an.



 Merchant-Center-Check 

Warnung im Merchant Center erhalten?

Stellen Sie keinen voreiligen Überprüfungsantrag. Wir prüfen zuerst Feed und Website und sagen Ihnen, was vor dem Antrag zu tun ist.


Merchant-Center-Check anfragen
 Produktdaten optimieren 

Von der Ablehnung zum vollständigen Produkt

Das Merchant Center unterscheidet Probleme auf Kontoebene, die alle Produkte betreffen, und Probleme auf Produktebene. Bei Warnungen werden Produkte weiter ausgespielt, ihre Leistung kann aber eingeschränkt sein. Abgelehnte Produkte erscheinen nirgends mehr bei Google (Google-Hilfe). Häufige Ursachen, die im Shop nicht auffallen:

  • Die GTIN fehlt oder ist ungültig, Marke und MPN fehlen oder identifier_exists ist falsch gesetzt. Mehr dazu im Wissensartikel GTIN.
  • Preis oder Verfügbarkeit im Feed weichen von der Produktseite oder den strukturierten Daten ab, etwa weil der Feed seltener aktualisiert wird als der Shop.
  • Bilder fehlen oder sind zu klein.
  • Versandkosten fehlen oder passen nicht zu den Angaben im Shop.

Ändern sich Preise oder Bestände häufig, lohnt ein Blick auf die Schnittstelle: Über die Merchant API von Google lassen sich Preis und Verfügbarkeit einzelner Produkte gezielt aktualisieren, ohne den gesamten Feed neu zu übertragen. Laut Google sind die Änderungen in der Regel nach wenigen Minuten verarbeitet.

Optimierung geht über die Pflicht hinaus:

  • Titel: Wir stellen die wichtigsten Merkmale wie Marke, Produktart, Größe oder Farbe nach vorn und bleiben innerhalb von 150 Zeichen. Grundlage sind Ihre Originaltexte und Produktfakten.
  • Kategorien: google_product_category mit Kategorie-ID und product_type mit vollständigem Pfad. Für Gebote und Berichte in Shopping-Kampagnen zählt beim Produkttyp nur der erste Wert.
  • Bilder und Varianten: bis zu zehn zusätzliche Bilder über additional_image_link, Varianten über item_group_id, size und color.
  • Produkt-Highlights und Details: product_highlight mit 2 bis 100 Highlights von je höchstens 150 Zeichen, ohne Werbesprache, und product_detail für technische Angaben.
  • Grundpreis: unit_pricing_measure und unit_pricing_base_measure.

Referenz sind die Produktdatenspezifikation und die Tipps zur Optimierung der Produktdaten von Google.

 Zusatzdatenquellen, Attributregeln und Custom Labels 

Feeds verbessern, ohne den Shop anzufassen

Nicht jede Korrektur muss im Shop passieren. Mit einer Zusatzdatenquelle ergänzen oder überschreiben Sie Angaben aus Ihrer primären Datenquelle (Google-Hilfe), etwa fehlende GTINs, Custom Labels oder Produkt-Highlights aus einer Tabelle.

Attributregeln, früher Feed-Regeln, ändern Werte nach festen Regeln: einen Wert setzen, einen Teil eines Werts extrahieren, den neuesten Wert übernehmen oder ein Feld leeren. Voraussetzung ist das Add-on „Erweiterte Verwaltung von Datenquellen“. Regeln laufen nacheinander und lassen sich im Entwurfsmodus testen, bevor sie angewendet werden (Attributregeln, Regeln testen).

Custom Labels (custom_label_0 bis custom_label_4) sind für Nutzer nicht sichtbar und dienen der Kampagnensteuerung. Je Label sind bis zu 100 Zeichen und im Konto höchstens 1.000 eindeutige Werte erlaubt (Produktdatenspezifikation). Wir befüllen sie mit Marge, Saison, Bestsellern oder Abverkaufsware, auf Wunsch abgeleitet aus Ihren Daten in Google Analytics 4.

Außerdem bereiten wir die Daten für Zusatzprogramme vor: Promotions (mit promotion_id, wenn eine Aktion nur für bestimmte Produkte gilt), Produktbewertungen (Google verlangt unter anderem mindestens 50 Rezensionen über alle Produkte), lokales Inventar und die Preis-Insights in Merchant Center Analytics.

 Produktdaten für die KI-Suche 

Merchant-Center-Daten für KI-Modus und Co.

Google nutzt Produktdaten aus dem Merchant Center auch auf KI-Oberflächen wie dem KI-Modus. Dafür gibt es sogenannte Konversationsattribute: question_and_answer, document_link, related_product, item_group_title, variant_option und popularity_rank. Sie sollen KI-Systemen helfen, die Besonderheiten Ihrer Produkte zu verstehen. Die Attribute sind vollständig optional und haben keinen Einfluss auf den Freigabestatus. Google empfiehlt, sie über eine Zusatzdatenquelle einzureichen (Google-Hilfe: Konversationsattribute).

Ebenso wichtig ist die Kennzeichnung von KI-Inhalten: Mit generativer KI erstellte Titel und Beschreibungen müssen über structured_title und structured_description mit dem digital_source_type „trained_algorithmic_media“ geliefert werden. KI-generierte Bilder müssen die IPTC-Metadaten DigitalSourceType TrainedAlgorithmicMedia enthalten (Google-Hilfe). Unser KI-Produkttext-Generator erstellt Produkttexte auf Basis Ihrer Originaltexte, unsere Redaktion prüft sie, und wir kennzeichnen korrekt, wo KI im Spiel ist. Unser KI-Produkttext-Generator ist ein eigenes Tool und nicht Teil des Feed Managers; Texte, die damit entstehen, kennzeichnen wir im Google-Feed als KI-generiert.

Wie sichtbar Ihre Marke und Ihre Produkte in KI-Antworten insgesamt sind, messen und verbessern wir im Bereich GEO.

 Fristen und Änderungen 

Vier Anlässe für einen Feed-Check

Zwei Männer diskutieren vor einem Computerbildschirm mit Diagrammen.

Stand der Google-Vorgaben: September 2026. Diese Änderungen betreffen viele Shops in Deutschland. Wir prüfen, ob Ihr Konto, Ihr Feed und Ihre Shop-Plugins darauf vorbereitet sind.

Ende der Content API

Google hat die Content API for Shopping durch die Merchant API abgelöst und den 18.08.2026 als Abschalttermin genannt. Shop-Plugins, die noch die alte Schnittstelle nutzen, sollten geprüft werden.

pickup_cost ab 30.09.2026

Für Produkte zur Abholung im Geschäft sind im EWR, im Vereinigten Königreich und in der Schweiz Abholkosten und Mindestbestellwert Pflicht, wenn Ihr Shop solche Kosten oder Mindestwerte verlangt (Google-Hilfe).

Bilder ab 500 × 500 Pixel

Ab dem 31.01.2027 müssen Produktbilder mindestens 500 × 500 Pixel groß sein. Zu kleine Bilder markiert das Merchant Center schon vorher mit Warnungen (Google-Hilfe).

EU-Energielabel über EPREL

Seit April 2025 wird das EU-Energielabel über das Attribut certification mit Bezug auf die EPREL-Datenbank angegeben statt über energy_efficiency_class (Produktdatenspezifikation).

 Merchant-Center-Check anfragen 

Lassen Sie uns Ihr Merchant Center ansehen

Beschreiben Sie kurz, welche Warnungen oder Ablehnungen Sie sehen. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung. Einen Überblick über alle Kanäle finden Sie auf der Seite Feed-Optimierung.

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Ein Mann in weißem Hemd lehnt an einer Wand, neben ihm das Rheinwunder Logo
Gründer und Geschäftsführer Ralph Grundmann 0228 243 313 53




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