Klicks aus AI-Suchergebnissen mit dem Google Tag Manager messen 

Google AI Overviews in GA4 tracken: Setup seit Mai 2026 veraltet

Screenshot AIO Results
Ralph Grundmann · Zuletzt aktualisiert am 01.10.2026

Veraltet: Stand Mai 2026, ergänzt im Oktober 2026
Dieses Setup misst Klicks, bei denen ein Textfragment (#:~:text=) an die Ziel-URL angehängt wird. Für AI Overviews funktioniert das seit dem Update Anfang Mai 2026 nicht mehr. Google liefert diese Links inzwischen als Inline-Links ohne Textfragment aus.
Wo das Setup weiterhin greift: Bei „People Also Ask“ (Ähnliche Fragen) und klassischen Featured Snippets verlinkt Google nach wie vor mit Textfragment. Die Klicks werden also weiter erfasst, wir empfehlen, das Event dafür umzubenennen (z. B. text_fragment_click statt ai_overview_click).

Neu in GA4: Seit dem 13. Mai 2026 weist GA4 Traffic von KI-Assistenten (ChatGPT, Gemini, Claude u. a.) automatisch in einem eigenen „AI Assistant“-Kanal der Default Channel Group aus, ganz ohne eigenes Setup (Google News zum „AI-Agent“). Wichtig: Dieser Kanal erfasst Chatbot-Referrals, nicht Google AI Overviews, diese zählen weiterhin als Organic Search.

Neu in der Search Console: Seit dem 31. August 2026 zeigt Google weltweit einen eigenen Bericht zu generativer KI. Er weist aus, wie oft Ihre Seiten in AI Overviews und im AI Mode angezeigt wurden. Klicks und Suchanfragen enthält er nicht. Was der Bericht kann und wo seine Lücken liegen, lesen Sie in unserem Artikel Search Console zeigt KI-Sichtbarkeit.

Seit Google AI Overviews in der Suche ausrollt, verändert sich die Art, wie Nutzer auf Websites gelangen. In den Suchergebnissen erscheinen KI-generierte Zusammenfassungen mit weiterführenden Links zu externen Quellen. Für viele SEO-, Content- und Analytics-Teams entsteht dadurch eine ganz praktische Frage: Wie lässt sich Traffic aus Google AI Overviews in GA4 sichtbar machen?

Eine direkte Standardlösung gibt es dafür in Google Analytics 4 nicht. Mit einem pragmatischen Setup im Google Tag Manager lassen sich solche Besuche aber dennoch erfassen. Grundlage ist ein sogenanntes Text Fragment in der URL (#:~:text=). Diese Technik ermöglicht es Browsern, direkt zu einer bestimmten Textstelle auf einer Seite zu springen und sie hervorzuheben. Textfragmente sind Teil des URL-Fragments und werden clientseitig verarbeitet, nicht an den Server gesendet.

Genau dieses Verhalten lässt sich für das Tracking nutzen: Wenn ein Nutzer über einen Link mit Textfragment auf Ihrer Website landet, kann ein GTM-Setup den übergebenen Ausschnitt erkennen und als Event an GA4 senden.

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