Safari begrenzt Cookies, die ein Skript im Browser setzt, auf sieben Tage. Kommt ein Besucher von einer Website, die Safari als Tracker einstuft, und enthält der Link Parameter wie eine Klick-ID, sind es nur 24 Stunden. So hat es das WebKit-Team hinter Safari festgelegt. Wer nach acht Tagen wiederkommt, zählt dann als neuer Besucher, und eine Bestellung lässt sich über das Cookie keinem früheren Klick mehr zuordnen.
Ein Server-Container kann Cookies in seiner Antwort setzen. Diese Cookies lässt Safari länger bestehen, aber nur, wenn der Server wirklich zur Website gehört. Zeigt die Subdomain per CNAME auf einen fremden Anbieter oder liegt ihre IP-Adresse in einem anderen Netz als die Website (bei IPv4 weichen schon die ersten beiden Zahlenblöcke ab), begrenzt Safari auch diese Cookies auf sieben Tage. Google empfiehlt ohnehin, den Server-Container unter derselben Adresse wie die Website zu betreiben, etwa unter ihre-domain.de/metrics. Laufen die Anfragen dann über denselben Server oder dasselbe CDN wie die Website, greift die Regel von Safari nicht.
Das kommt in der Praxis vor. In einem Projekt, das wir geprüft haben, lief der Server-Container bei einem anderen Hoster als die Website, mit einer IP-Adresse aus einem anderen Netz. Die Kennung, die der Server für zwei Jahre setzen sollte, hält in Safari nach dieser Regel nur sieben Tage. Wir prüfen deshalb vor jeder Einrichtung, wie Subdomain und Server zur Website stehen.
Was der Server nicht ändert: Chrome lässt Cookies von Drittanbietern weiter zu. Google hat die geplante Abschaffung im Juli 2024 aufgegeben und im April 2025 auch auf eine eigene Abfrage dazu verzichtet. Firefox trennt Cookies je Website. Safari entfernt im privaten Modus bekannte Tracking-Merkmale aus Links, und was der Browser schon entfernt hat, kann auch ein Server nicht mehr lesen.