UTM-Parameter 

UTM-Parameter: so sehen Sie, welche Kampagne Besucher bringt

Zwei lächelnde Personen arbeiten an Computern in einem modernen Büro, symbolisierend effektives Online-Marketing und erfolgreiche SEO-Strategien für bessere Suchmaschinenplatzierung.
Ralph Grundmann · Zuletzt aktualisiert am 19.10.2026

UTM-Parameter sind Zusätze am Ende einer URL, die einem Analysewerkzeug sagen, woher ein Besucher kommt. Damit erkennen Sie zum Beispiel, ob eine Anfrage über den Newsletter, einen LinkedIn-Beitrag oder ein Plakat mit QR-Code kam. Google Analytics 4 und viele andere Werkzeuge lesen sie automatisch aus.

Was sind UTM-Parameter?

Ein UTM-Parameter ist ein Name-Wert-Paar, das an eine URL angehängt wird. Ein Fragezeichen leitet die Parameter ein, ein kaufmännisches Und trennt sie voneinander. Ein Link aus einem Newsletter könnte so aussehen:

https://www.example.de/angebot/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=herbstaktion

Die Seite selbst ändert sich dadurch nicht. Das Analysewerkzeug liest beim Aufruf aber mit, dass der Besucher über den Newsletter, also per E-Mail, im Rahmen der Herbstaktion gekommen ist. Ohne diese Markierung lassen sich Klicks aus E-Mail-Programmen, Apps oder PDF-Dokumenten häufig keiner Quelle zuordnen.

Die Parameter im Überblick

Laut Google sollten Sie immer mindestens die ersten drei Parameter setzen:

  • utm_source: die Quelle, etwa newsletter, linkedin oder messe-katalog.
  • utm_medium: das Medium, etwa email, cpc für bezahlte Klicks oder social.
  • utm_campaign: die Kampagne, etwa herbstaktion oder ein Aktionscode.
  • utm_id: eine Kampagnen-ID, wenn Sie Kosten- oder Kampagnendaten später importieren.
  • utm_term: das gebuchte Suchwort bei bezahlten Anzeigen.
  • utm_content: unterscheidet Varianten, zum Beispiel zwei Links in derselben E-Mail.
  • utm_source_platform: die Plattform, über die der Verkehr eingekauft oder gesteuert wird.

Die Parameter utm_creative_format und utm_marketing_tactic gibt es ebenfalls, GA4-Properties weisen sie laut Google aber nicht aus.

Wie GA4 UTM-Parameter auswertet

In Google Analytics 4 füllen Quelle, Medium und Kampagne die Dimensionen im Bericht zur Besucherakquisition. Aus Quelle und Medium leitet GA4 außerdem den Kanal ab, nach festen Standard-Channelgruppen:

  • Steht im Medium oder in der Quelle „email“, landet der Besuch im Kanal E-Mail.
  • Kommt der Besuch von einer Suchmaschine und lautet das Medium etwa „cpc“ oder „ppc“, zählt er als bezahlte Suche.
  • Passt keine Regel, erscheint der Besuch als „Nicht zugewiesen“.

Zwei Feinheiten: Die Kanalregeln unterscheiden nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung, die Berichte schon. „google“ und „Google“ stehen dort als zwei getrennte Quellen. Und für Google Ads brauchen Sie in der Regel keine UTM-Parameter: Die automatische Tag-Kennzeichnung hängt eine Klick-ID (GCLID) an, und deren Werte haben in GA4 Vorrang vor manuell gesetzten Parametern.

Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden

  • Uneinheitliche Schreibweise: newsletter, Newsletter und news-letter erzeugen drei Quellen. Legen Sie Kleinschreibung und Bindestriche als Regel fest.
  • Freie Werte im Medium: Ein Medium wie „mail-herbst“ passt zu keiner Kanalregel. Nutzen Sie feste Werte wie email, cpc, social oder display.
  • UTM-Parameter auf internen Links: Sie sind für Links von außen gedacht. Auf Ihrer eigenen Website verfälschen sie die Herkunft. Für interne Banner bietet GA4 eigene Ereignisse.
  • Personenbezogene Daten in der URL: E-Mail-Adressen oder Kundennummern haben in UTM-Werten nichts zu suchen. Google untersagt, solche Daten an Google Analytics zu senden.
  • Weiterleitungen ohne Parameter: Prüfen Sie, ob Kurzlinks und Weiterleitungen die Parameter bis zur Zielseite erhalten.

Am einfachsten ist eine gemeinsame Tabelle, in der Ihr Team alle Kampagnen-Links erzeugt und dokumentiert.

Von der Kampagne bis zur einzelnen Anfrage

GA4 zeigt, wie viele Anfragen eine Kampagne insgesamt gebracht hat. Welche konkrete Anfrage dahintersteht, sehen Sie dort nicht, und das soll auch so sein, denn personenbezogene Daten gehören nicht in Google Analytics.

Diese Lücke schließt unser WP Lead Tracker. Das WordPress-Plugin erfasst UTM-Parameter, Referrer und weitere Kampagnendaten und speichert jede Anfrage mit Quelle, Medium, Kampagne und Zeitpunkt direkt in WordPress. Unterstützt werden unter anderem Gravity Forms, Contact Form 7, Elementor Forms und WPForms. So sehen Sie im Backend, aus welcher Kampagne die einzelne Anfrage stammt, und können den Weg entlang der Customer Journey nachvollziehen.

Sie möchten Ihre Kampagnen sauber markieren und jede Anfrage ihrer Quelle zuordnen? Dann kontaktieren Sie uns gerne oder lesen Sie mehr über unsere Webanalyse!

 Häufige Fragen 

UTM-Parameter: die wichtigsten Fragen

Was sind UTM-Parameter?

UTM-Parameter sind Zusätze am Ende einer URL, etwa ?utm_source=newsletter&utm_medium=email. Analysewerkzeuge wie Google Analytics 4 lesen sie aus und ordnen den Besuch der richtigen Quelle, dem Medium und der Kampagne zu.

Welche UTM-Parameter sind Pflicht?

Google nennt keinen Parameter zwingend, empfiehlt aber, immer utm_source, utm_medium und utm_campaign zu setzen. Fehlen Angaben, erscheinen sie in GA4 als „(not set)“.

Brauche ich UTM-Parameter für Google Ads?

Meist nicht. Mit aktivierter automatischer Tag-Kennzeichnung erkennt GA4 Klicks aus Google Ads über die GCLID. Diese Werte haben Vorrang vor manuell gesetzten UTM-Parametern.

Spielt Groß- und Kleinschreibung eine Rolle?

Ja. In den Berichten von GA4 sind „Newsletter“ und „newsletter“ zwei verschiedene Quellen. Schreiben Sie alle Werte deshalb einheitlich klein.

Weitere Begriffe

 Erstgespräch anfragen 

Fragen zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Sie sprechen direkt mit Ahmed Badia.
Microsoft Partner Badge
Sistrix-zertifizierte Agentur
4,9
Basierend auf 33 Rezensionen
Erstgespräch anfragen
Ahmed Badia
Ahmed BadiaSenior Software Developer Team LeadAnrufen: 0228 243 313 54

* Pflichtangabe

Bitte geben Sie Ihren Namen ein.

Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein, z. B. name@firma.de.

Für einen Rückruf.

Bitte geben Sie Ihre Nummer mit Vorwahl ein, z. B. 0228 243 313 53 oder +49 228 243 313 53.

Bitte schreiben Sie uns kurz, worum es geht.

Kostenlos und unverbindlich. Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.

Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten: Datenschutzerklärung