Was ist Google AdSense?
Über den Online-Dienst Google AdSense können Betreiber:innen einer Website Werbefläche auf ihrer Seite zur Verfügung stellen und dadurch zusätzliche Einnahmen erzielen. Sollten Sie eine Website betreiben, können Sie frei entscheiden, ob und an welcher Stelle ein Werbebanner eingeblendet werden soll. Indem Sie die dafür festgelegte Fläche über Google AdSense zur „Miete“ anbieten, werden Sie an den Einnahmen aus den dort gezeigten Anzeigen beteiligt.
Wie funktioniert Google AdSense?
Google AdSense wählt Werbe-Content nach dem Thema der jeweiligen Website aus. Auf einer Website zu veganem Lebensstil kann deshalb beispielsweise Werbung für eine vegane Marke erscheinen. Zusätzlich kann die Auswahl personalisiert sein, etwa nach den Interessen der Nutzer:innen. Solche Anzeigen müssen nicht zum Thema der Seite passen.
Die Auswahl, welche Anzeigen ausgespielt werden, wird im Rahmen einer automatischen Anzeigenauktion getroffen. Hierbei werden die Gebote der Werbetreibenden miteinander verglichen, und das beste Gebot erhält den Platz. Je nach Wettbewerb wechseln die Anzeigen auf der Werbefläche häufig.
Wenn Sie eine Werbefläche über Google AdSense zur Verfügung stellen, haben Sie im Grunde genommen nicht mehr viel zu tun. Anzeigen müssen Sie nicht selbst auswählen.
Kosten und Nutzen von Google AdSense
Für das Bereitstellen der Werbefläche zahlen Sie keine Gebühr. Google zahlt Ihnen einen Anteil der Werbeeinnahmen aus, für Inhaltsanzeigen seit Anfang 2024 je Impression. Zuvor wurde überwiegend je Klick abgerechnet. Bevor Werbung erscheint, prüft Google Ihre Seite nach den aktuellen Richtlinien von Google AdSense. Sind alle Anforderungen erfüllt, erscheint bald Werbung auf der Seite. Wer Nutzer:innen im EWR, in Großbritannien oder in der Schweiz personalisierte Anzeigen zeigen will, braucht laut Google eine von Google zertifizierte Consent-Management-Plattform (CMP), die an das Transparency and Consent Framework (TCF) angebunden ist. Das gilt im EWR und in Großbritannien seit dem 16. Januar 2024, in der Schweiz seit dem 31. Juli 2024. Sollten Sie mit einer der Anzeigen irgendwann einmal nicht einverstanden sein, können Sie diese jederzeit problemlos blockieren.
